Basilikum richtig pflegen und ernten

Basilikum richtig pflegen und ernten

Basilikum ist das wohl beliebteste Küchenkraut der Deutschen. Mit seinem unverwechselbaren Aroma verfeinert es Salate, Pastagerichte und Pesto. Doch wer Basilikum aus dem Supermarkt kennt, weiß: Oft welkt die Pflanze schon nach wenigen Tagen. Mit den richtigen Pflegetipps wird aus dem kurzlebigen Mitbringsel eine langlebige, ertragreiche Kräuterpflanze.

Der optimale Standort für Basilikum ist sonnig und warm – idealerweise ein Südfenster oder ein geschützter Platz auf dem Balkon. Temperaturen unter 12 °C verträgt die wärmeliebende Pflanze nicht, daher sollte sie erst nach den Eisheiligen ins Freie. Gegossen wird regelmäßig, aber nie von oben über die Blätter, denn das begünstigt Pilzkrankheiten. Stattdessen gießt man direkt auf die Erde, am besten morgens mit zimmerwarmem Wasser. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden – eine Drainageschicht aus Blähton im Topf beugt Wurzelfäule vor.

Ein häufiger Fehler ist das Abzupfen einzelner Blätter. Wer ganze Triebspitzen mitsamt dem oberen Blattpaar erntet, regt die Verzweigung an und beugt der Blüte vor. Sobald Basilikum blüht, lässt das Aroma nach. Regelmäßiges Ernten hält die Pflanze kompakt und produktiv. Gedüngt wird sparsam: Ein organischer Flüssigdünger alle zwei Wochen reicht völlig.

Übrigens: Basilikum lässt sich leicht über Stecklinge vermehren. Einfach einen kräftigen Trieb abschneiden, die unteren Blätter entfernen und in ein Wasserglas stellen. Nach etwa einer Woche bilden sich Wurzeln, und die Jungpflanze kann in einen Topf mit nährstoffreicher Kräutererde umziehen.

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