Stecklinge schneiden und bewurzeln – der komplette Leitfaden für Anfänger und Fortgeschrittene
Mit etwas Übung wirst du bald deine gesamte Wohnung mit Ablegern füllen – die Freunde freuen sich über geschenkte Pflanzen!
- Keine Stecklinge in die pralle Sonne stellen – indirektes Licht reicht
- Nicht zu viele Stecklinge in ein Glas – Fäulnisgefahr
- Keine Schere mit stumpfen oder rostigen Klingen verwenden
- Nicht zu tief einpflanzen – der Steckling braucht Luft am Stängelansatz
Mit etwas Übung wirst du bald deine gesamte Wohnung mit Ablegern füllen – die Freunde freuen sich über geschenkte Pflanzen!
- Keine Stecklinge in die pralle Sonne stellen – indirektes Licht reicht
- Nicht zu viele Stecklinge in ein Glas – Fäulnisgefahr
- Keine Schere mit stumpfen oder rostigen Klingen verwenden
- Nicht zu tief einpflanzen – der Steckling braucht Luft am Stängelansatz
Mit etwas Übung wirst du bald deine gesamte Wohnung mit Ablegern füllen – die Freunde freuen sich über geschenkte Pflanzen!
Pflanzen zu vermehren ist eine der befriedigendsten Beschäftigungen für Pflanzenfreunde. Aus einer Pflanze werden zwei, aus zwei vier – und das ganz ohne Geld auszugeben. Die Stecklingsvermehrung ist die einfachste und verbreitetste Methode. Wir zeigen dir, wie es garantiert klappt.
Welche Pflanzen eignen sich für Stecklinge?
Praktisch alle krautigen Zimmerpflanzen lassen sich über Stecklinge vermehren. Besonders einfach geht es bei Efeutute, Monstera, Philodendron, Grünlilie, Tradescantia (Dreimasterblume), Pilea und Peperomia. Auch viele Kräuter wie Basilikum, Minze oder Rosmarin bewurzeln zuverlässig. Holzpflanzen wie Gummibäume brauchen etwas mehr Geduld, funktionieren aber ebenfalls.
Den perfekten Steckling schneiden
Das Werkzeug ist entscheidend: Eine scharfe, saubere(!) Schere oder ein Skalpell verhindert Quetschungen und Pilzinfektionen. Schneide einen etwa 10–15 cm langen Trieb knapp unterhalb eines Blattknotens (Nodium) ab – genau dort sitzen die teilungsfähigen Zellen, aus denen später Wurzeln entstehen. Entferne die unteren Blätter, denn unter Wasser oder im Substrat würden sie nur faulen. Oben mindestens zwei bis drei Blätter stehen lassen.
Wasser oder Substrat? Beide Wege funktionieren
Die Wasser-Methode ist für Einsteiger am einfachsten: Steckling in ein Glas mit Wasser stellen, sodass mindestens ein Nodium bedeckt ist. Wechsle das Wasser alle 3–4 Tage. Nach 1–4 Wochen zeigen sich die ersten Wurzeln. Sobald sie etwa 3–5 cm lang sind, kannst du den Steckling in Erde pflanzen. Nachteil: Wasserwurzeln sind weich und müssen sich an Erde gewöhnen.
Die Substrat-Methode ist direkter: Steckling in feuchte Anzuchterde oder ein Perlit-Kokos-Gemisch stecken. Eine durchsichtige Plastiktüte oder ein Glas als Haube erhöht die Luftfeuchtigkeit, das fördert die Bewurzelung. Vorteil: Die Pflanze entwickelt sofort die richtigen Wurzeln fürs Substrat.
Häufige Fehler vermeiden
- Keine Stecklinge in die pralle Sonne stellen – indirektes Licht reicht
- Nicht zu viele Stecklinge in ein Glas – Fäulnisgefahr
- Keine Schere mit stumpfen oder rostigen Klingen verwenden
- Nicht zu tief einpflanzen – der Steckling braucht Luft am Stängelansatz
Mit etwas Übung wirst du bald deine gesamte Wohnung mit Ablegern füllen – die Freunde freuen sich über geschenkte Pflanzen!