Pfingstrosen pflanzen und pflegen: So gelingt die prachtvolle Blüte
Pfingstrosen (Paeonia) zählen zu den prächtigsten und langlebigsten Gartenstauden. Kein Wunder, dass sie auch als „Königin der Blumen“ bezeichnet werden. Mit ihren üppigen, duftenden Blüten in Weiß, Rosa und Rot verwandeln sie jedes Beet zur Blütezeit in ein romantisches Blumenmeer. Richtig gepflanzt und gepflegt, können Pfingstrosen problemlos mehrere Jahrzehnte alt werden.
Staudenpfingstrose vs. Strauchpfingstrose
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Staudenpfingstrosen (Paeonia lactiflora), die im Winter oberirdisch einziehen, und Strauchpfingstrosen (Paeonia suffruticosa), die verholzte Triebe bilden. Für die meisten Gärten sind Staudenpfingstrosen die erste Wahl – sie sind robuster, pflegeleichter und bieten eine enorme Sortenvielfalt mit gefüllten und ungefüllten Blüten. Auch die neueren Intersektionellen Hybriden (Itoh-Hybriden) erfreuen sich wachsender Beliebtheit, da sie die Blütenpracht der Strauchpfingstrose mit der Robustheit der Staudenpfingstrose verbinden.
Die richtige Pflanzung
Der häufigste Fehler bei Pfingstrosen ist eine zu tiefe Pflanzung. Die Knospen der Staudenpfingstrose dürfen maximal drei Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen – sitzen sie tiefer, blüht die Pflanze nicht. Der Standort sollte sonnig und luftig sein, der Boden tiefgründig, nährstoffreich und gut drainiert. Die beste Pflanzzeit ist der Herbst, idealerweise September bis Oktober. Pfingstrosen sind standorttreu und mögen es nicht, verpflanzt zu werden – der gewählte Platz sollte also wohlüberlegt sein.
Pflege über das Jahr
Während der Wachstums- und Blütezeit freuen sich Pfingstrosen über regelmäßige Wassergaben, vertragen aber keine Staunässe. Eine organische Düngung mit gut verrottetem Kompost oder speziellem Staudendünger erfolgt im zeitigen Frühjahr und nach der Blüte. Schwere Blütenköpfe sollten bei gefüllten Sorten rechtzeitig mit Staudenstützen abgefangen werden. Das Laub wird erst nach dem ersten Frost zurückgeschnitten – vorher zieht die Pflanze noch wichtige Reservestoffe in die Wurzeln ein.
