Zucchini vom Samen zur Ernte

Zucchini – vom Samen zur reichen Ernte

Zucchini gehört zu den ertragreichsten Gemüsepflanzen im Hausgarten – ein bis zwei Pflanzen reichen, um eine vierköpfige Familie den ganzen Sommer über zu versorgen. Die wärmeliebenden Kürbisgewächse wachsen erstaunlich schnell und liefern bei guter Pflege wöchentlich mehrere Früchte.

Wer Zucchini anbauen will, hat die Wahl zwischen Direktsaat und Vorkultur. Ab Ende April kann man die großen Samen in Töpfe mit Anzuchterde legen und auf der Fensterbank vorziehen. Die Keimung erfolgt zuverlässig innerhalb von sieben Tagen bei 20 °C. Nach den Eisheiligen pflanzt man die Jungpflanzen mit reichlich Abstand – mindestens einen Quadratmeter pro Pflanze, denn Zucchini wachsen enorm in die Breite. Alternativ sät man ab Mitte Mai direkt ins Beet.

Zucchini brauchen einen sonnigen, warmen Standort mit nährstoffreichem, humosem Boden. Vor der Pflanzung sollte das Beet großzügig mit Kompost versorgt werden, denn die Starkzehrer hungern nach organischen Nährstoffen. Während der Wachstumsphase ist Wasserversorgung entscheidend: Zucchini bestehen zu 94 Prozent aus Wasser und rollen bei Trockenheit sofort die Blätter ein. Morgens gründlich gießen, die Blätter möglichst trocken halten, um Mehltau zu verhindern. Eine Mulchdecke aus Rasenschnitt hält die Feuchtigkeit.

Die ersten Früchte erscheinen bereits sechs bis acht Wochen nach der Pflanzung. Wer Zucchini jung erntet, bei 15 bis 20 cm Länge, erhält besonders zarte Früchte und regt die Pflanze zur weiteren Produktion an. Übergroße Exemplare eignen sich für gefüllte Zucchini oder Suppen. Zucchiniblüten sind eine Delikatesse und können gefüllt und frittiert werden.

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