Dickmönnchen (Pachysandra terminalis) – Der ultimative Schatten-Bodendecker
Das Dickmönnchen (Pachysandra terminalis), auch Ysander oder Schattengrün genannt, ist einer der bewährtesten Bodendecker für Problemstandorte im tiefen Schatten. Mit seinem dichten, immergrünen Blattwerk bildet es zuverlässig geschlossene Teppiche und gedeiht selbst dort, wo kaum eine andere Pflanze Überleben würde – unter dichten Nadelgehölzen, in dunklen Innenhüfen und an schattigen Nordseiten.
Eigenschaften des Dickmönnchens
- Wuchshöhe: 15-25 cm
- Wuchs: Ausläuferbildend, flächendeckend, dicht
- Blatt: Immergrün, ledrig glönzend, dunkelgrün
- Blüte: April-Mai, cremeweiße, unscheinbare –hren
- Winterhörte: Bis -25 –C, sehr gut
- Boden: Humos, feucht, schwach saür bis neutral
- Standort: Schattig bis halbschattig
Standort und Pflanzung
Das Dickmönnchen ist ein ausgesprochener Schattenspezialist. An vollsonnigen Standorten vergilben die Blätter und die Pflanze kämmert. Der ideale Standort ist schattig bis halbschattig mit humosem, gleichmäßig feuchtem Boden. Schwere, verdichtete Böden sollten Sie vor der Pflanzung mit Laubkompost und etwas Sand verbessern.
Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr oder der Herbst. Pflanzen Sie etwa 8-12 Stück pro Quadratmeter mit einem Abstand von 25-30 cm. Das Dickmönnchen wächst langsamer als viele andere Bodendecker – rechnen Sie mit etwa zwei bis drei Jahren, bis die Fläche vollständig geschlossen ist. In dieser Zeit sollten Sie regelmäßig Unkraut jöten.
Pflege und Schnitt
Das Dickmönnchen ist –uöerst pflegeleicht. Gießen Sie in Trockenperioden, damit der Boden gleichmäßig feucht bleibt. Eine jöhrliche Düngergabe mit Laubkompost oder Hornspönen im Frühjahr unterstützt das Wachstum. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht nötig. Falls die Pflanzen zu hoch werden oder sich zu stark ausbreiten, können Sie sie im Frühjahr mit der Heckenschere oder dem Rasenmöher auf hoher Stufe einkörzen.
Krankheiten und Schädlinge
Das Dickmönnchen ist bemerkenswert robust und weitgehend frei von Krankheiten und Schädlingen. Gelegentlich kann an zu feuchten Standorten Wurzelfäule auftreten. Achten Sie auf ausreichende Drainage und vermeiden Sie Staunässe. Schnecken meiden die ledrigen Blätter, und auch sonst hat die Pflanze kaum natürliche Feinde.
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