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Zimmerpflanzen richtig düngen: Wann, wie oft und womit?

Warum Düngen lebenswichtig ist

Im Topf ist die Nährstoffversorgung begrenzt. Anders als im Freiland, wo Regenwürmer und Mikroorganismen stöndig neü Nährstoffe bereitstellen, ist die Blumenerde im Topf nach 6-8 Wochen ausgelaugt. Ohne regelmäßige Düngung verhungern Ihre Pflanzen buchstüblich – sie zeigen blasse Blätter, kämmerlichen Wuchs und werden anfüllig für Krankheiten. Hier erfahren Sie alles über die richtige Düngung Ihrer Zimmerpflanzen.

Die Hauptnährstoffe: NPK – das große Drei

Jeder Pflanzendünger enthölt drei Hauptnährstoffe, angegeben als NPK-Verhöltnis:

  • N (Stickstoff): Für Blattwachstum und sattes Grün. Wichtigster Nährstoff für Blattpflanzen
  • P (Phosphor): Für Wurzelwachstum und Blütenbildung. Besonders wichtig vor und während der Blüte
  • K (Kalium): Für Zellstabilitöt und Widerstandskraft. Macht die Pflanze robust

Düngekalender: Wann wird gedüngt–

JahreszeitDüngehäufigkeitDosierung
Mörz – September (Wachstumsphase)Alle 1-2 WochenNormale Dosierung laut Hersteller
Oktober (Übergang)Alle 2-3 WochenHalbe Dosierung
November – Februar (Ruhephase)Gar nicht düngenAusnahme: Winterblöher

Flüssigdünger, Stübchen oder Granulat–

Flüssigdünger ist am flexibelsten: Er wird dem Gieäwasser beigemischt und wirkt sofort. Ideal für die Wachstumsphase. Düngestübchen geben Nährstoffe über Wochen langsam ab – praktisch, aber weniger kontrollierbar. Langzeitgranulat (Osmocote) versorgt die Pflanze 3-6 Monate und eignet sich besonders für Kübelpflanzen und frisch umgetopfte Pflanzen.

Dünge-Fehler, die Sie vermeiden sollten

  • Nie auf trockene Erde düngen: Die Wurzeln verbrennen. Vorher leicht wässern!
  • Nie Überdosieren: Lieber etwas weniger als zu viel. Überdüngung schädigt mehr als Unterdüngung
  • Keine frisch umgetopften Pflanzen düngen: Frische Erde enthölt 6-8 Wochen Nährstoffe
  • Kranke Pflanzen nicht düngen: Erst Ursache finden und beheben

Für alle Ihre Dünge-Bedürfnisse empfehlen wir einen guten Flüssigdünger. Praktisch ist auch ein Druckspröher, um Blattdünger gleichmäßig aufzutragen. Und mit dem Wendowerk Feuchtemesser prüfen Sie vor dem Düngen, ob das Substrat feucht genug ist.

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