Flüssigdünger

Düngekalender für Zimmerpflanzen: Monat für Monat richtig düngen

Düngen mit System

Ein strukturierter Düngekalender nimmt das Rätselraten aus der Pflanzenernährung. Wer sich einmal einen Überblick über die monatlichen Bedürfnisse seiner Pflanzen verschafft, spart nicht nur Zeit, sondern hat auch gesündere, kräftigere Pflanzen. Hier ist Ihr Leitfaden für das ganze Jahr.

Januar – Februar: Absolute Ruhephase

Was tun: Nicht düngen! Die Pflanzen befinden sich in der Winterruhe. Das schwache Tageslicht reicht nicht für aktives Wachstum, Dünger würde nur die Wurzeln belasten. Ausnahmen: Winterblüher wie Weihnachtskakteen oder Rittersterne erhalten eine stark verdünnte Düngegabe alle 3 Wochen.

März: Sanftes Erwachen

Was tun: Ende März die erste leichte Düngung durchführen. Nur die halbe Dosierung der Herstellerempfehlung verwenden! Die Pflanzen erwachen langsam aus der Winterruhe und müssen sich erst wieder an die Nährstoffaufnahme gewöhnen.

April – Mai: Volle Wachstumsphase

Was tun: Ab April regelmäßig alle 1-2 Wochen düngen, jetzt in voller Dosierung. Jetzt ist die Zeit für stickstoffbetonte Dünger – die Pflanzen schieben neu Blätter und Triebe. Tipp: Frisch umgetopfte Pflanzen 6-8 Wochen nicht zusätzlich düngen, die frische Erde enthält bereits Nährstoffe.

Juni – August: Hochsaison

Was tun: Weiterhin alle 1-2 Wochen düngen. Jetzt brauchen Blühpflanzen einen phosphorbetonten Dünger für reiche Blüte. Bei starker Sonneneinstrahlung und hohem Wachstum ist der Nährstoffverbrauch am höchsten. Balkon- und Kübelpflanzen im Freien besonders gut versorgen – Regen wäscht Nährstoffe aus.

September: Langsame Reduktion

Was tun: Düngeintervalle auf alle 2-3 Wochen strecken, Dosierung halbieren. Die Tage werden kürzer, das Wachstum verlangsamt sich. Die letzte Volldüngung Mitte September. Zu viel Dünger im Herbst führt zu weichem Gewebe, das im Winter anfüllig für Schädlinge ist.

Oktober – Dezember: Vorbereitung auf den Winter

Was tun: Düngung komplett einstellen. Ausnahme: Winterblüher mit stark verdünnter Gabe. Ein letzter Kaliumdünger im Oktober stärkt die Zellwände und macht die Pflanze widerstandsfähiger gegen den Winterstress.

Mit einem guten Feuchtemesser stellen Sie sicher, dass das Substrat vor dem Düngen optimal feucht ist. Und eine Gießkanne mit langem Auslauf bringt das Düngewasser direkt an die Wurzeln.

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