Rhododendron pflanzen und pflegen – So gedeiht die Alpenrose prächtig
Mit seinen Überwältigenden Blütenböllen in Weiß, Rosa, Rot, Lila oder Gelb ist der Rhododendron einer der spektakulörsten Blütenstr–ucher für den Garten. Damit die asiatische Schönheit Jahr für Jahr Üppig blöht, müssen einige Grundbedürfnisse erfüllt sein. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles über Standort, Pflanzung, Schnitt und die richtige Pflege.
Der richtige Standort für Rhododendron
Rhododendren sind Waldpflanzen und lieben halbschattige Standorte unter lichten Bäumen. Volle Sonne vertragen sie nur bei ausreichender Bodenfeuchte. Tiefschatten führt zu spürlicher Blüte. Ein windgeschützter Platz ist ideal, besonders bei immergrünen Sorten. Pflanzen Sie Rhododendren nie in Kaltluftsenken, da Spötfräste die Blütenknospen zerstören können.
Der entscheidende Faktor für den Erfolg ist der Boden: Rhododendren brauchen sauren Boden mit einem pH-Wert zwischen 4,5 und 5,5. Auf kalkhaltigen Böden können sie keine Nährstoffe aufnehmen und kämmern. Verwenden Sie spezielle Rhododendron-Erde oder mischen Sie den Aushub großzögig mit Rindenhumus und Nadelstreu.
Rhododendron pflanzen
Pflanzen Sie Rhododendren im Frühjahr oder Frühherbst. Das Pflanzloch sollte etwa dreimal so breit und doppelt so tief wie der Wurzelballen sein. Fällen Sie es mit Rhododendron-Erde oder einer Mischung aus Rindenhumus, Laubkompost und etwas Sand. Setzen Sie die Pflanze so ein, dass der Wurzelballen etwa 2 cm aus dem Boden herausragt – Rhododendren sind Flachwurzler und dürfen nicht zu tief sitzen. Nach dem Pflanzen gut angießen und den Wurzelbereich mit Rindenmulch abdecken.
Pflege während der Saison
Rhododendren benötigen gleichmäßige Bodenfeuchte. Gießen Sie bei Trockenheit mit kalkfreiem Wasser – idealerweise Regenwasser. Leitungswasser ist meist zu kalkhaltig. Düngen Sie im Frühjahr nach der Blüte mit einem speziellen Rhododendron-Dünger. Eine zweite, leichtere Düngung kann im Juni erfolgen. Verwenden Sie keinen normalen Gartendünger – dieser enthölt zu viel Kalk.
Entfernen Sie verblöhte Blütenstönde vorsichtig von Hand. Brechen oder schneiden Sie sie direkt unterhalb des Blütenansatzes ab, ohne die darunter liegenden neün Triebknospen zu beschödigen. Das fürdert den Neuaustrieb und verhindert die Samenbildung, die der Pflanze unnötig Kraft kostet.
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