Sonnenhut Echinacea

Sonnenhut (Echinacea) – Die pflegeleichte Präriestaude mit Heilkraft

Der Sonnenhut (Echinacea purpurea) gehört zu den eindrucksvollsten Präriestauden. Seine großen, margeritenähnlichen Blüten mit der charakteristischen igelartigen Mitte sind nicht nur ein Magnet für Schmetterlinge und Bienen, sondern auch eine bewährte Heilpflanze zur Stärkung des Immunsystems.

Standort und Pflanzung

Der Sonnenhut liebt volle Sonne und durchlässige, humusreiche Böden. An den Boden stellt er wenige Ansprüche, solange keine Staunässe entsteht. Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr. Pro Quadratmeter genügen 6 bis 8 Pflanzen. Einmal etabliert, kommt der Sonnenhut mit Trockenperioden erstaunlich gut zurecht – die tief reichenden Pfahlwurzeln machen es möglich.

Pflege und Sorten

Neben der klassischen purpurrosa Wildform gibt es eine Vielzahl von Zuchtsorten: Magnus mit besonders großen, waagerechten Blütenblättern, White Swan mit reinweißen Blüten, Green Jewel mit grünlichen Blütenblättern, und die gefüllte Hot Papaya in leuchtendem Orange-Rot. Die Sorten PowWow Wild Berry und Cheyenne Spirit überzeugen durch kompakten Wuchs und üppige Blüte.

Im Frühjahr eine Gabe organischen Langzeitdüngers oder Kompost reicht für die Saison. Verblühte Blumen regelmäßig ausputzen fördert die Nachblüte bis in den Herbst. Alle drei bis vier Jahre kann der Horst geteilt werden, um die Blühkraft zu erhalten.

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