Sansevieria trifasciata

Bogenhanf (Sansevieria) – Der unverwüstliche Lufterfrischer

Der Bogenhanf (Sansevieria trifasciata) gilt als nahezu unzerstörbare Zimmerpflanze – und das zu Recht. Die aufrecht wachsenden, sukkulenten Blätter mit ihrer charakteristischen Maserung kommen mit wenig Licht und seltenem Gießen bestens zurecht. Ein echtes Einsteiger-Wunder.

Luftreinigung und Standort

Der Bogenhanf gehört zu den besten luftreinigenden Pflanzen überhaupt. Er filtert Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol und Trichlorethylen aus der Raumluft und gibt nachts Sauerstoff ab – perfekt fürs Schlafzimmer. Vom hellen Südfenster bis zur schattigen Zimmerecke: Der Bogenhanf wächst fast überall. Je heller der Standort, desto schneller das Wachstum und desto ausgeprägter die Blattzeichnung.

Gießen – weniger ist mehr

Die dickfleischigen Blätter speichern Wasser, sodass der Bogenhanf wochenlang ohne Gießen auskommt. Im Sommer alle zwei bis drei Wochen gießen, im Winter einmal monatlich. Die Erde sollte zwischen den Wassergaben vollständig austrocknen. Die häufigste Todesursache ist Wurzelfäule durch Überwässerung.

Sortenvielfalt

Neben der klassischen S. trifasciata mit gelb-grünen Blatträndern gibt es interessante Sorten: Sansevieria cylindrica mit runden, speerartigen Blättern, die kompakte Hahnii in Rosettenform oder die silbrig schimmernde Moonshine. Alle Sorten teilen die gleiche Pflegeleichtigkeit.

Von April bis September alle vier Wochen sparsam mit Kakteendünger versorgen. Umtopfen nur alle drei bis vier Jahre – der Bogenhanf mag es eng im Topf.

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