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Efeutute: Pflege der beliebtesten Anfängerpflanze

Die Efeutute – die unverwüstliche Klassikerin

Die Efeutute (Epipremnum aureum) ist eine der weltweit beliebtesten Zimmerpflanzen – und das aus gutem Grund. Kaum eine andere Pflanze ist so pflegeleicht, vielseitig einsetzbar und dabei so dekorativ. Egal ob als Hängepflanze, an einer Rankhilfe emporwachsend oder als Bodendecker: Die Efeutute macht immer eine gute Figur. Sie gilt als eine der effektivsten luftreinigenden Pflanzen und filtert Schadstoffe wie Benzol und Formaldehyd aus der Raumluft.

Der ideale Standort

Die Efeutute ist extrem anpassungsfähig. Sie gedeiht an hellen Plätzen mit indirektem Licht ebenso wie in schattigeren Ecken. Bei bunten Sorten mit gelber oder weißer Panaschierung braucht sie mehr Licht, um die schöne Blattzeichnung zu behalten. Direkte Sonne vermeiden, da sie die Blätter verbrennt. Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad sind ideal. Unter 13 Grad sollte es nicht fallen.

Gießen – die goldene Mitte

Gießen Sie Ihre Efeutute, sobald die oberste Erdschicht (etwa 2 cm) angetrocknet ist. Sie verzeiht es, wenn man das Gießen auch mal vergisst – die Blätter hängen dann etwas, erholen sich aber nach dem Gießen schnell. Staunässe ist der einzige wirkliche Feind. Ein Selbstbewässerungstopf kann bei häufigem Vergessen helfen.

Düngung

Von März bis September alle zwei Wochen mit einem flüssigen Grünpflanzendünger in halber Konzentration düngen. Ein stickstoffbetonter Grünpflanzendünger fördert sattes Grün und kräftiges Wachstum. Im Winter nicht düngen.

Rankhilfe oder Hängepflanze?

Ohne Rankhilfe wächst die Efeutute hängend – perfekt für Regale, Hängeampeln oder Bücherregale. Mit einer Rankhilfe klettert sie nach oben und entwickelt größere Blätter. Ein Moosstab aus Kokosfaser gibt den Luftwurzeln guten Halt. So können die Blätter bei guter Pflege bis zu 30 cm groß werden.

Umtopfen

Junge Efeututen wachsen zügig und sollten jährlich umgetopft werden. Ältere Pflanzen alle zwei Jahre. Verwenden Sie lockere Blumenerde mit guter Drainage. Der neue Topf sollte 2-3 cm größer im Durchmesser sein. Eine Drainageschicht aus Blähton oder Tongranulat verhindert Staunässe.

Vermehrung durch Stecklinge

Die Vermehrung ist denkbar einfach: Schneiden Sie einen Trieb mit mindestens zwei Blättern unterhalb eines Knotens ab und stellen Sie ihn in ein Wasserglas. Nach etwa zwei Wochen erscheinen die ersten Wurzeln. Sobald die Wurzeln 3-5 cm lang sind, können Sie den Steckling in Erde pflanzen. So können Sie aus einer Pflanze schnell viele Ableger ziehen – perfekt als Geschenk.

Häufige Probleme

Gelbe Blätter: Meist zu viel Wasser – Gießintervall vergrößern.
Braune Blattspitzen: Zu trockene Luft oder zu wenig Wasser.
Verlust der Panaschierung: Zu wenig Licht bei panaschierten Sorten.
Hängende Blätter: Wassermangel – nach dem Gießen erholt sie sich schnell.

Die besten Efeututen-Sorten

  • Golden Pothos – Klassiker mit goldgelber Panaschierung
  • Marble Queen – Weiß-grün marmorierte Blätter
  • Neon – Leuchtend hellgrüne Blätter
  • N’Joy – Weiß-grüne, kompakte Sorte
  • Jade – Sattes, dunkles Grün ohne Muster

Ist die Efeutute giftig?

Ja, die Efeutute enthält Calciumoxalat-Kristalle und ist für Menschen und Haustiere giftig. Bei Verzehr kann es zu Schleimhautreizungen und Magenproblemen kommen. Sicher von Kindern und Haustieren entfernt aufstellen.

Fazit

Die Efeutute ist die perfekte Pflanze für Einsteiger und alle, die eine unkomplizierte, dekorative Grünpflanze suchen. Sie wächst schnell, verzeiht Pflegefehler und ist einfach zu vermehren. Eine Efeutute im Hängetopf verschönert jedes Regal.

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