Echeveria – Die rosettenförmige Sukkulente für drinnen und draußen
Echeverien sind die Stars unter den rosettenförmigen Sukkulenten. Ihre perfekten, geometrischen Blattrosetten in zarten Pastelltönen von Graublau über Rosé bis Lila sehen fast zu schön aus, um echt zu sein. Sie stammen aus den halbwüstenartigen Regionen Mexikos und sind für ihre Pflegeleichtigkeit bekannt.
Licht und Standort
Echeverien brauchen so viel direktes Licht wie möglich – ein Südfenster ist perfekt. Bei Lichtmangel strecken sie sich unschön in die Höhe (Vergeilung) und verlieren ihre kompakte Form. Im Sommer können sie an einen sonnigen, regengeschützten Platz im Freien. Die Überwinterung erfolgt hell und kühl bei 5 bis 12 °C – das fördert die Blütenbildung im nächsten Jahr.
Gießen mit Bedacht
Wie alle Sukkulenten speichern Echeverien Wasser in ihren dicken Blättern. Erst gießen, wenn das Substrat komplett trocken ist. Im Sommer etwa alle zwei Wochen, im Winter nur alle vier bis sechs Wochen. Wichtig: Niemals Wasser in die Blattrosette gießen! Das führt zu Fäulnis. Von unten gießen oder die Erde direkt wässern.
Sortenreichtum und Vermehrung
Es gibt über 150 Echeveria-Arten und unzählige Hybriden: Echeveria elegans bildet silbrig-blaue Rosetten, E. agavoides ähnelt einer Agave, und E. Perle von Nürnberg begeistert mit violett-rosa Tönen. Die Vermehrung ist faszinierend einfach – ein einzelnes abgezupftes Blatt auf feuchte Erde gelegt treibt innerhalb weniger Wochen Wurzeln und eine neue Mini-Rosette.