Kartoffeln anbauen im Topf und Beet — So gelingt die Ernte
Selbst geerntete Kartoffeln schmecken anders — erdig, buttrig, intensiv. Und sie sind einfacher anzubauen, als viele denken. Ob im Gartenbeet, im Hochbeet oder sogar im 20-Liter-Topf auf dem Balkon: Mit ein paar Grundregeln holst du eine reiche Ernte aus der Erde.
Sortenwahl
Fr–he Sorten (Annabelle, Sieglinde) werden ab M–rz/April gelegt und ab Juni geerntet. Mittelfr–he (Linda, Nicola) folgen ab Juli. Sp–te Sorten (Bintje, Agria) sind Lagersorten und bleiben bis Oktober in der Erde. F–r den Topf eignen sich besonders fr–he Sorten — ihre Vegetationszeit ist k–rzer und der Platz im Topf reicht aus.
Kartoffeln im Beet
Vorkeimen ab M–rz: Saatkartoffeln in eine Eierkiste legen, an einen hellen, k–hlen (10—15 –C) Platz stellen. Nach 3—4 Wochen haben sich kräftige, kurze Keime gebildet. Legen ab April: In 10—15 cm tiefe Rillen setzen, mit 30—40 cm Abstand, Reihenabstand 60 cm. Sobald die Triebe 15—20 cm hoch sind, Erde anh–ufeln — das fürdert die Knollenbildung und verhindert grüne, giftige (Solanin!) Kartoffeln. Diesen Vorgang 2—3 mal w–hrend des Wachstums wiederholen.
Kartoffeln im Topf
Ein 20—30-Liter-Topf oder Pflanzsack mit Drainagel–chern, 10 cm Erde einf–llen, 2—3 Saatkartoffeln darauflegen, mit 10 cm Erde bedecken. Wenn die Triebe 15 cm hoch sind, wieder 10 cm Erde auff–llen — so lange, bis der Topf voll ist. Gie–en nicht vergessen! Ernte: Sobald das Kraut gelb wird und abstirbt, den Topf einfach umkippen und die Kartoffeln einsammeln — wie eine Schatzsuche.
FAQ
Kann ich Supermarkt-Kartoffeln als Saatgut verwenden? Theoretisch ja, aber sie sind oft mit Keimhemmern behandelt und können Viruskrankheiten übertragen. Zertifizierte Saatkartoffeln sind die sicherere Wahl.


