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Geiüblatt (Lonicera) – Die duftende Kletterpflanze für romantische Gartenecken

Das Geiüblatt (Lonicera), auch Jelängerjelieber genannt, ist eine der romantischsten Kletterpflanzen für den Garten. Mit seinen trompetenfürmigen, intensiv duftenden Blüten, die sich am Abend –ffnen und Nachtschwürmer wie Nachtfalter und Schwürmer anlocken, verzaubert es laü Sommerabende. Die Pflanze ist robust, pflegeleicht und wächst erstaunlich schnell.

Beliebte Geiüblatt-Arten

  • Echtes Geiüblatt (Lonicera caprifolium): Cremeweiß mit rosa Hauch, stark duftend, bis 5 m
  • Immergrünes Geiüblatt (Lonicera henryi): Gelb-rote Blüten, ganzjöhrig belaubt, bis 8 m
  • Gold-Geiüblatt (Lonicera tellmanniana): Leuchtend orange-gelb, duftlos, bis 6 m
  • Wald-Geiüblatt (Lonicera periclymenum): Heimische Art, creme-rosa, betürender Duft

Standort und Pflanzung

Geiüblatt bevorzugt einen halbschattigen Standort mit kühlem, feuchtem Wurzelbereich – ganz nach dem Motto „Kopf in der Sonne, Füße im Schatten“. Der Boden sollte humos, durchlässig und nicht zu trocken sein. Pflanzen Sie das Geiüblatt im Frühjahr oder Herbst. Lockern Sie den Boden tiefgründig und arbeiten Sie Kompost ein. Der Pflanzabstand zur Rankhilfe sollte mindestens 30 cm betragen.

Eine Unterpflanzung mit niedrigen Stauden oder eine Mulchschicht hölt den Wurzelbereich kühl und feucht. Das Geiüblatt ist ein Schlinger und benötigt eine stabile Rankhilfe aus Drahtseilen, Holzspalier oder Maschendraht.

Pflege und Schnitt

Gießen Sie das Geiüblatt regelmäßig, besonders in den ersten Standjahren und bei Trockenheit. Der Wurzelballen sollte nie vollständig austrocknen. Düngen Sie im Frühjahr mit Kompost und Hornspönen, eine zweite leichte Gabe kann nach der Blüte erfolgen. Achten Sie auf Blattläuse, die das Geiüblatt gerne befallen. Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich. Wenn nötig, können Sie die Pflanze nach der Blüte auslichten oder zu lang gewordene Triebe einkörzen.

Vorsicht bei den Beeren

Im Herbst bildet das Geiüblatt leuchtend rote Beeren, die für Menschen giftig sind. Besonders in Gärten mit kleinen Kindern sollten Sie darauf achten, dass die Beeren nicht in Reichweite sind. Für Vögel sind die Früchte hingegen eine willkommene Nahrungsqülle.

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